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	<title>IPA Congress &#187; Springer Science + Business Media</title>
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		<title>Der Verlag: Eine unverzichtbare Instanz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 07:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Journalist</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer ein Buch schreiben will, der braucht bloß ein Manuskript zu verfassen und es bei einer Druckerei binden zu lassen. Das fertige Produkt kann man sich allerdings anschließend höchstens ins Regal stellen und selber bewundern – um einen Roman oder ein Sachbuch einem breiten Publikum zugänglich zu machen, braucht es einen Verlag. Verlage verarbeiten Werke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ipa-congress.com/wp-content/uploads/2010/08/zeitschriften.jpg" alt="" title="Foto: morchella - Fotolia.com" width="400" height="300" class="alignnone size-full wp-image-82" /><strong>Wer ein Buch schreiben will, der braucht bloß ein Manuskript zu verfassen und es bei einer Druckerei binden zu lassen. Das fertige Produkt kann man sich allerdings anschließend höchstens ins Regal stellen und selber bewundern – um einen Roman oder ein Sachbuch einem breiten Publikum zugänglich zu machen, braucht es einen Verlag. </strong><span id="more-24"></span></p>
<h2>Verlage verarbeiten Werke</h2>
<p>Die Hauptaufgabe eines Verlages ist es nämlich, Werke zu verbreiten – ob diese nun der Literatur, der Kunst oder der Musik zuzurechnen sind. Dabei kommt das Verb „verlegen“ aus dem Mittelhochdeutschen – und bedeutet „Geld ausgeben“ oder „etwas auf seine Rechnung nehmen“. Tatsächlich investiert ein Verlag nicht wenig Geld in ein Werk, hat er sich einmal dazu entschlossen, es zu veröffentlichen: Ein Buchverlag beispielsweise bezahlt den gesamten Druck von seiner Vorbereitung bis zum Buchbinden. Dazu wird dem Verlag über einen Vertrag das Nutzungsrecht am Werk eines Autors vermacht.</p>
<h2>Verschiedene Aufgaben eines Verlags</h2>
<p>Auf dem Weg zur Veröffentlichung eines Buches macht der Verlag aber bei weitem nicht die ganze Arbeit alleine. Ist der Vertrag unterzeichnet und das Manuskript lektoriert, beauftragt der Verlag beispielsweise einen Grafiker, der den Buchumschlag entwirft. Dabei muss er sich immer mit Autor, Lektorat und vor allem Marketingabteilung des Verlags absprechen, denn nicht selten bestimmt ja schon der Umschlag, mit welcher Einstellung der Leser an das Buch herangeht. Der Auftrag zum Druck wird dann vom Verlag an einen externen Dienstleister vergeben. So gehen Aufträge an Setzereien, Druckereien und Buchbindereien.</p>
<p>Das Äußere eines Buches ist aber nur ein Aspekt der wohl wichtigsten Aufgabe des Verlags: Werbung und Marketing. Je besser das Marketing, desto besser die Verkaufszahlen, desto eher lohnt sich natürlich die Investition des Verlags in ein Werk. So können zum Beispiel Anzeigen in Fachmagazinen oder Werbeblättern geschaltet werden. Ein häufig verwendetes Gimmick ist auch eine bedruckte Tüte, auf der ein Kunde beim Kauf eines Buches auf ein neues Produkt des Verlags aufmerksam gemacht wird. Außerdem ist natürlich jeder namhafte Verlag mit einem Stand auf den großen Buchmessen des Landes vertreten, wo er seine neusten Herausgaben präsentiert oder Lesungen für seine Autoren organisiert.</p>
<h2>Große Verlage</h2>
<p>Der größte Verlag Deutschlands ist, gemessen am Umsatz im Jahr 2008, Springer Science + Business Media. Rechnet man die Neuerscheinungen und die Neuauflagen älterer Titel zusammen, hat der Verlag jährlich 6500 Buchtitel in der Neuproduktion. Dazu kommen ältere Titel, die nicht mehr aktuell erscheinen – noch einmal 40 000 Titel. Dabei hat sich der Verlag auf Lehrbücher (mit dem Schwerpunkt im medizinischen Bereich) und wissenschaftliche Bücher und Zeitschriften spezialisiert.</p>
<p>An zweiter Stelle steht die Klett-Gruppe. Die Ernst Klett Verlag GmbH ist einer der größten Schulbuchverlage des Landes. Abgesehen davon ist das gesellschaftliche Engagement dieses Verlags beeindruckend: Er unterhält nicht nur Informations-Treffpunkte für Eltern, Lehrer und Schüler, sondern auch Fernschulen und Fernhochschulen, an denen man insgesamt über 400 Kurse belegen kann. Außerdem setzt sich der Verlag gemeinsam mit dem Bundesverband Alphabetisierung e.V. für die Analphabeten ein, von denen es in Deutschland rund vier Millionen gibt. Darüber hinaus arbeitet der Ernst Klett Verlag auch gegen Rechtsextremismus und Gewalt. Dabei kooperiert er mit der Regionalen Arbeitsstelle für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule Berlin.</p>
<p>Foto: morchella &#8211; Fotolia.com</p>
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