<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>IPA Congress &#187; Urheberrecht</title>
	<atom:link href="http://www.ipa-congress.com/tag/urheberrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.ipa-congress.com</link>
	<description>publishing for a better world</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 11:09:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Der Autor: Genie oder Ausgebeuteter?</title>
		<link>http://www.ipa-congress.com/2010/08/der-autor-genie-oder-ausgebeuteter/</link>
		<comments>http://www.ipa-congress.com/2010/08/der-autor-genie-oder-ausgebeuteter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 08:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Journalist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien News]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ipa-congress.com/?p=27</guid>
		<description><![CDATA[Wer ein Buch schreibt, ist ein Autor – so viel ist klar. Doch welche Rechte hat ein Autor, was verdient er, und woher stammt die Bezeichnung überhaupt? Die Bedeutung des Begriffs Autor Der Begriff „Autor“ selber entstammt aus dem Lateinischen: auctor bedeutet soviel wie Urheber, Schöpfer oder Förderer. Dabei wird die Bezeichnung meist im Kontext [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.ipa-congress.com/wp-content/uploads/2010/08/schreibmaschine.jpg" alt="" title="Foto: James Steidl - Fotolia.com" width="348" height="345" class="alignnone size-full wp-image-80" /><strong>Wer ein Buch schreibt, ist ein Autor – so viel ist klar. Doch welche Rechte hat ein Autor, was verdient er, und woher stammt die Bezeichnung überhaupt?</strong><span id="more-27"></span></p>
<h2>Die Bedeutung des Begriffs Autor</h2>
<p>Der Begriff „Autor“ selber entstammt aus dem Lateinischen: auctor bedeutet soviel wie Urheber, Schöpfer oder Förderer. Dabei wird die Bezeichnung meist im Kontext mit Literatur verwendet, zum Beispiel für die Verfasser von Romanen und Fachbüchern, aber auch von Lehr- und Drehbüchern.</p>
<p>Im Lauf der Geschichte hat das Verständnis darüber, was ein Autor ist und soll, allerdings mehrere Wandlungen durchgemacht. Der Begriff wurde bereits im Mittelalter verwendet und zwar eng im Zusammenhang mit dem der „Autorität“ – es wurden also Verfasser damit gemeint, die für ihre Werke Anerkennung erhalten und sich einen gewissen Namen gemacht hatten. Spätestens mit dem Übergang von der Handschrift zum Buchdruck allerdings verdrängte das Werk des Autors seine Persönlichkeit immer stärker in den Hintergrund, denn Bücher wurden nun leicht reproduzierbar. Dabei standen aber immer noch theologische Werke im Zentrum der Aufmerksamkeit.</p>
<h2>Berühmte Autoren</h2>
<p>Dann jedoch kam die Zeit Sturm und Drang auf, eine Literaturströmung des achtzehnten Jahrhunderts, zu dessen berühmtesten Autoren neben Johann Gottfried Herder und Jakob M.R. Lenz auch Schiller und Goethe in ihren jungen Jahren zählten. Mit ihr entwickelte sich der Begriff des schöpferischen Genies, das unabhängig über sein Werk gebietet. Der Autor wurde in diesem Zusammenhang stark idealisiert.</p>
<h2>Das Urheberrecht liegt beim Autor</h2>
<p>Tatsächlich bestimmt die Idee des Genies bis heute die Rechtslage in Deutschland: Sowohl das Urheberrecht als auch das Verwertungsrecht liegen beim Autor. Man könnte zwar argumentieren, dass es auch im englischsprachigen Bereich das sogenannte Copyright gibt. Dieses unterscheidet sich aber schon im Ansatz ganz klar vom deutschen Urheberrecht, bei dem der Autor im Fokus steht: Er wird als Schöpfer eines Werkes anerkannt und erhält das Recht zum Schutze seines geistigen Eigentums – sowohl materiell als auch ideell. Das Copyright dagegen konzentriert sich auf den wirtschaftlichen Aspekt und möchte vor allen Dingen Investitionen schützen. Daher liegt das Copyright häufig beim Verlag und nicht beim Autor selbst, der nur eingeschränkte Veto-Rechte erhält.</p>
<h2>Veröffentlichung von Werken</h2>
<p>Wie aber kommt ein Autor zur Veröffentlichung, und was verdient er dabei? Zum Beispiel können Autoren ihre Werke in Eigenverlag oder bei sogenannten Book-on-Demand-Betrieben herausgeben, gehen dabei aber ein hohes Risiko ein Verluste zu machen oder nicht ernst genommen zu werden. Generell versuchen Autoren deshalb bei Verlagen veröffentlicht zu werden. Dabei kommt ihnen auch die Zusammenarbeit mit einem Lektor zugute. Allerdings hat es ein unbekannter oder Amateur-Autor schwer, sein Werk an einen Verlag zu verkaufen, indem er es ihm als Manuskript zuschickt – Verlage erhalten pro Woche oft hunderte solcher uneingeforderter Manuskripte, veröffentlichen davon aber im besten Fall ein bis zwei pro Jahr. Wenn ein Autor dagegen bereits mit einem Verlag zusammengearbeitet hat, wird es ihm sehr viel einfacher fallen, Folgewerke zu verkaufen.</p>
<p>Allerdings kann ein Autor in den seltensten Fällen von seinen Einkünften aus dem Schreiben seinen Lebensunterhalt bestreiten. Ihm stehen zwar zehn Prozent jedes verkauften Hardcover-Exemplars zu, aber für Taschenbücher gelten besondere Regelungen, und viele Verlage handeln mit ihren Autoren niedrigere Tantiemen aus. Ein erfolgreicher Autor kann allerdings mit einem Garantiehonorar rechnen, das im Voraus vereinbart und ihm dann bei Vertragsabschluss – oder wenn das Manuskript abgegeben ist – ausgezahlt wird.</p>
<p>Foto: James Steidl &#8211; Fotolia.com</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ipa-congress.com/2010/08/der-autor-genie-oder-ausgebeuteter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/


Served from: www.ipa-congress.com @ 2012-02-07 22:21:20 -->
